Mit HOLA Design Thinking kreative Lösungen schaffen

Studierende, Hochschuldozent*innen und Professionals aus Baden-Württemberg können sich bis 12. Juli 2020 für das MFG-Programm bewerben

Studierende, Hochschuldozent*innen und Professionals aus ganz Baden-Württemberg lernen die strukturierte Kreativmethode Design Thinking kennen
Studierende, Hochschuldozent*innen und Professionals aus ganz Baden-Württemberg lernen bei HOLA Kreativmethode Design Thinking kennen  | Bild: MFG Baden-Württemberg

Infrastrukturprojekte auf Augenhöhe kreieren, Hölderlins Arbeit an der Sprache im digitalen Raum ermöglichen oder die richtige Fotoauswahl vereinfachen – HOLA, das hochschulübergeifende Labor für kooperatives Arbeiten der MFG Baden-Württemberg, steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Erlebbarkeit historischer und kultureller Schätze. Die Teilnehmenden lernen in drei Themenbereichen, die so genannten Challenges, die Kreativmethode Design Thinking kennen und wenden sie an auf konkrete Herausforderungen aus der Praxis.

Mit HOLA Design Thinking bringt die MFG Studierende, Lehrende und Wissenschaftler*innen unterschiedlicher Hochschulen sowie Professionals in interdisziplinären Teams zusammen. Innovationsfreudige Student*innen, Hochschuldozent*innen und Menschen aus Baden-Württemberg, die über ihren eigenen Tellerrand schauen möchten, können sich bis 12. Juli 2020 bewerben.

Geraldine Höbel, Hochschuldozentin für Sozialwesen und HOLA-Teilnehmerin von 2019, bringt ihre Erfahrungen auf den Punkt: „HOLA Design Thinking hat mich sehr bereichert, da ich nicht nur die Kreativmethode intensiv kennengelernt habe, sondern diese gemeinsam mit meinem interdisziplinären Team direkt an unserer praxisnahen Challenge anwenden konnte.“

Die drei Challenges im Überblick:

  • InfoTurmStuttgart (ITS): Infrastrukturprojekte auf Augenhöhe erleben – Wie werden junge Frauen bereits heute für weit in die Zukunft gerichtete Infrastruktur-Projekte begeistert?
  • Hölderlinturm Tübingen: Hölderlin digital – Wie kann Hölderlins Arbeit an der Sprache für Schüler*innen der Sekundarstufe I im digitalen Raum erfahrbar gemacht werden?
  • imiji-Fotoplattform: Die tausend Bilder deines Lebens – Wie kann man Nutzer*innen dabei unterstützten, aus der Fülle ihrer Bilder die Motive zu identifizieren, die einen hohen und langfristigen emotionalen Wert für sie haben?

Kreativreise mit Projektphase bis zum großen Pitch

Die Teilnehmenden lernen bei der sechswöchigen Projektphase von Anfang September bis Mitte Oktober 2020 die Kreativmethode Design Thinking kennen und entwickeln mithilfe von so genannten „Design Sprints“ und engmaschigen Coachings kreative Lösungsansätze für die Challenge-Geber. Durch die Arbeit in hochschulübergreifenden, interdisziplinären Teams haben sie die Möglichkeit, ihre Innovationskompetenz und Teamfähigkeit zu stärken.

In einem moderierten Übergabe-Workshop beim Challenge-Geber stellt das Team abschließend seine Erkenntnisse, Lösungen und Testergebnisse vor. Auf dieser Basis erarbeitet der Challenge-Geber nächste Schritte, wie die Lösungen konkret umgesetzt werden. Mit dem HOLA Abschluss-Pitch und einem großen MFG-Testing am 12. November 2020 endet das Programm. Hierfür werden die Teams mit einem Training für professionelles Pitching vorbereitet. Für die erworbenen Fähigkeiten und Leistungen in HOLA Design Thinking erhalten alle Teilnehmenden ein Zertifikat der MFG und des Challenge-Gebers.

Mehr Infos:

hola.mfg.de
Challenge InfoTurm Stuttgart
Challenge Hölderlinturm Tübingen
Challenge imiji-Fotoplattform

Kontakt

Dr. Andrea Buchholz
Dr. Andrea Buchholz

Leiterin Projektteam Talent- und Forschungsförderung

Unit Kultur- und Kreativwirtschaft

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