Rundfunkwirtschaft

Der Rundfunk umfasst den Hörfunk und das Fernsehen und bedeutet ursprünglich, Informationen über elektromagnetische Wellen in die Öffentlichkeit zu senden. Inzwischen werden Funkprogramme vermehrt mit digitalen Sendeverfahren übertragen. Digitalradios ermöglichen deutlich mehr Programme, störungsfreien Empfang und eine verbesserte Wiedergabequalität. Auch reine Internetradios gibt es inzwischen vermehrt.

In Deutschland gibt es ein duales System aus öffentlich- rechtlichem und privatwirtschaftlichem Rundfunk sowie einen kleinen nicht-kommerziellen Bereich mit Lokal- und Lernradios oder Hochschul-TV. Der privatwirtschaftliche Bereich finanziert sich überwiegend über den Markt, etwa über Werbung, Abonnementgebühren oder Teleshopping. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk erfüllt einen gesetzlichen Auftrag, dem in Baden-Württemberg der Südwestrundfunk (SWR) nachkommt, die zweitgrößte Landesrundfunkanstalt Deutschlands.

Zu den Teilbereichen des Rundfunkmarkts zählen:

  • Fernsehveranstalter
  • Hörfunkveranstalter
  • Selbstständige Journalist*innen
  • Selbstständige Pressefotograf*innen

Zur aktuellen Lage

Schon vor der Pandemie standen werbefinanzierte Rundfunkunternehmen durch die Verschiebung ins Digitale unter Druck, die Krise hat diesen Trend weiter beschleunigt. Vor allem kleinere Rundfunkanbieter sind auf Fördermaßnahmen angewiesen, ohne die ein Vielfaltsverlust in der Rundfunklandschaft droht. Freie Journalist*innen und Pressefotograf*innen haben mit deutlichen Nachfragerückgängen zu kämpfen, vor allem solche, die über Kultur- und Sportveranstaltungen berichten. (Quelle: Goldmedia)

Die Rundfunkwirtschaft in Baden-Württemberg

194,8
Mio. Euro Umsatz (Stand: 2019)
1.391
Unternehmen (Stand: 2019)
2.835
Beschäftigte (Stand: 2021)

Alle auf dieser Plattform aufgeführte Zahlen basieren auf Angaben des Standortmonitors der Goldmedia GmbH.

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