Coding da Vinci Baden-Württemberg 2022

Deutschlands erfolgreichster Hackathon für offene Kulturdaten kommt in den Südwesten

Museen, Bibliotheken, Archive und Gedenkstätten (GLAMs) verfügen über einen wertvollen Schatz: ihre umfangreichen Datensammlungen zu den unterschiedlichsten Themen – unser gemeinsames digitales Kulturerbe. Der breiten Öffentlichkeit ist dies meist wenig bekannt. Das möchte Coding da Vinci ändern. Gegründet in Berlin im Jahr 2014 bringt die Initiative Kultureinrichtungen mit Studierenden sowie den Open Data- und Creative Tech-Communities zusammen, um innovative Anwendungen für verschiedene Zielgruppen zu entwickeln.

2022 kam der große Kultur-Hackathon in den Südwesten. Coding da Vinci Baden-Württemberg 2022 wurde von der MFG Baden-Württemberg zusammen mit 14 weiteren Institutionen veranstaltet.

Kultur trifft Technik

Der Ideen- und Programmierwettbewerb brachte Studierende verschiedenster Fachrichtungen, Coder*innen, Designer*innen, Gamesentwickler*innen, Künstler*innen und Tech-begeisterte Jugendliche zusammen. Auf sie wartet ein riesiger Datenschatz: 30 GLAMs aus ganz Baden-Württemberg stellten Datensets zur kreativen Weiterverwendung bereit.

Nach dem Kick-off im ZKM Karlsruhe feilten die Teams sieben Wochen lang an ihren Prototypen. Zum Abschluss des Hackathons stellten sie beim Finale am 24. Juni im Landesmuseum Württemberg in Stuttgart ihre digitalen Anwendungen vor. Bei der abschließenden Preisverleihung wurden die besten Projekte in den fünf Kategorien Most Technical, Best Design, Most Fair, Most Curious und Everybody’s Darling gewürdigt. Nach Abschluss des Hackathons stehen neben den offenen Daten auch alle Projekte zur Ansicht und offenen Nutzung online zur Verfügung und können von Interessierten in Zukunft weiter bearbeitet werden.

Eindrücke und Einblicke

Alle Infos zu den Projektergebnissen >>
Sylvia Petrovic-Majer
Sylvia Petrovic-Majer

Projektleiterin Coding da Vinci Baden-Württemberg 2022

Mit Unterstützung von

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

Coding da Vinci wird von der Kulturstiftung des Bundes gefördert als gemeinsames Projekt der Deutschen Digitalen Bibliothek, des Forschungs- und Kompetenzzentrums Digitalisierung Berlin (digiS), der Open Knowledge Foundation Deutschland und Wikimedia Deutschland.