„Die Saat" im Berlinale-Programm

Der MFG-geförderte Spielfilm von Mia Maariel Meyer wird in der Sektion „Perspektive Deutsches Kino" gezeigt

Hanno Koffler und Mia Meyer am Set von „Die Saat"
Bei den Dreharbeiten zu „Die Saat" mit Hanno Koffler | Foto: kurhaus production

Mia Maariel Meyers Spielfilm „Die Saat“ läuft in der Sektion „Perspektive Deutsches Kino“, in der die Berlinale Regisseur*innen mit ihren ersten Filmen präsentiert: „Hier darf man sich ausprobieren, spielen und auch provozieren ...  Unerwartetes, originelle Ideen und die Freude am Ausprobieren sind die Kriterien, die unsere Filmauswahl bestimmen." (Berlinale)

„Die Saat“ ist ein Film über den wachsenden wirtschaftlichen und sozialen Druck in unserer Gesellschaft. Der von Hanno Koffler dargestellte Protagonist Rainer versucht alles, um seiner Familie gerecht zu werden und den Anforderungen in seinem Job als Bauleiter Stand zu halten. Als er sich jedoch zu sehr für seine Kollegen auf der Baustelle einsetzt, kostet ihn das seine Stelle. Er wird vom Bauleiter zum Bauarbeiter degradiert. Während er einerseits mit der persönlichen Demütigung zurechtkommen muss, gerät die Familie durch das nun geringere Einkommen in finanzielle Nöte.

Mia Maariel Meyer hat gemeinsam mit dem Schauspieler Hanno Koffler fast sechs Jahre am Drehbuch für „Die Saat" gearbeitet. Im Juni 2020 sollte der Film gedreht werden - doch dann kam Corona. Nach reiflicher Überlegung waren sich Produktion, Regie, Team und Cast einig und begannen am 28. Juli unter verschärften Hygieneauflagen mit den Dreharbeiten.

Dennoch wurde das Projekt von der Baden-Badener kurhaus production im Rahmen der MFG-Nachhaltigkeitsinitiative Green Shooting realisiert: Ohne Flugreisen, mit Hybridfahrzeugen, unter weitestgehendem Verzicht auf Strom-Generatoren, ausgedruckten Drehbüchern und Tagesdispos. Müll wurde grundsätzlich vermieden, die Teammitglieder mit ökologisch produzierten, mehrfach verwendbaren Stoffmasken ausgestattet. Die pandemiebedingten Einschränkungen haben sich dabei nicht auf das Ergebnis ausgewirkt.

„Die Saat“ entstand in Koproduktion von kurhaus production mit SWR und Arte und erhielt Fördermittel von der MFG Baden-Württemberg und dem DFFF.
 

Quelle: FilmFacts 3.2020 / Luna Selle, kurhaus production

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