Pressemarkt

Zur Presse zählen all jene, die im Bereich Nachrichten und Journalismus arbeiten, für Zeitungen, Zeitschriften und Online-Portale sowie andere Medien. In Baden-Württemberg gehört der Pressemarkt zu den größeren Teilmärkten der Kultur- und Kreativwirtschaft. Hier sind die Verleger von Zeitschriften und Zeitungen die wirtschaftlich stärkste Gruppe. Baden-Württemberg gehört zu den umsatzstärksten Medienstandorten Deutschlands. Neben großen Konzernen und Verlagsgruppen gibt es auch viele regionale und spezialisierte Medienhäuser.

Auf die Digitalisierung muss der Pressemarkt sich mit neuen Geschäftsmodellen und Vertriebswegen einstellen, von der Paywall bis zum Einsatz neuer Werbetechniken. Nachrichten werden mehr und mehr online konsumiert, die Bereitschaft, für das geschriebene Wort zu zahlen, geht zurück. Big Data ist auch für Journalist*innen ein wichtiges Thema geworden, der Schwerpunkt ihrer Arbeit verschiebt sich. Anders als früher geht es nicht mehr darum, überhaupt an Informationen zu kommen, sondern den Leser*innen Orientierung zu geben in der Datenflut.

Zu den Teilbereichen des Pressemarkts zählen:

  • Verlegen von Zeitungen
  • Verlegen von Zeitschriften
  • Korrespondenz- und Nachrichtenbüros
  • Verlegen von Adressbüchern und Verzeichnissen
  • Sonstiges Verlagswesen (ohne Software)
  • Einzelhandel mit Zeitschriften, Zeitungen, Schreibwaren und Bürobedarf
  • Selbstständige Journalist*innen, Pressefotograf*innen

Der Pressemarkt in Baden-Württemberg

3.517,2
Mrd. Euro Umsatz (Stand: 2023)
2.491
Unternehmen (Stand: 2023)
18.481
Beschäftigte (Stand: 2024)

Alle auf dieser Plattform aufgeführte Zahlen basieren auf Angaben des Standortmonitors der Goldmedia GmbH.

Institutionen und Links

News

Open Call: Wie gestaltet die Kultur- und Kreativwirtschaft Zirkuläres Wirtschaften?

Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes sucht für das Creative Lab Kreislaufwirtschaft Teilnehmende mit Ideen oder bereits entwickelten Konzepten.

Grafik: Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes
| Berlin

Wie gestaltet die Kultur- und Kreativwirtschaft Zirkuläres Wirtschaften? Im Creative Lab #7 Kreislaufwirtschaft des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes wird die Branche als Best-Practice-Schmiede für Zirkuläres Wirtschaften angesprochen. Aufbauend auf den Erkenntnissen des Kreislaufwirtschaftskongresses des Kompetenzzentrums am 7. November 2023 und im Rahmen des derzeitigen Entstehungsprozesses der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) wird mit dem Creative Lab ein cross-innovativer Experimentier- und Lernraum geschaffen.

Akteure der Kreativwirtschaft können sich bis 21. Januar bewerben

Die Bewerbungsphase für den OPEN CALL des Creative Labs #Kreislaufwirtschaft läuft bis zum 21. Januar 2024. Anschließend erhalten vier bis fünf Projektteams die Möglichkeit, ab Mitte Februar 2024 in einem Zeitraum von ca. drei Monaten neue Services, Ansätze und Geschäftsmodellideen als sogenannte Risky Projects zum Thema Kreislaufwirtschaft (weiterzu-)entwickeln. Dabei werden die Teams von erfahrenen Unternehmer*innen begleitet und finanziell unterstützt. Alle Risky Projects sollen möglichst einen Bezug zur Kultur- und Kreativwirtschaft haben.

Im Creative Lab treffen Akteur*innen aus den unterschiedlichsten Branchen aufeinander. Dort können Ansätze der Kultur- und Kreativwirtschaft erprobt werden, um Ideen für zirkuläre Formen des Wirtschaftens und eine wünschenswerte Zukunft zu entwickeln. Gesucht werden Kultur- und Kreativschaffende mit einer Idee, die sich mit dem Thema Zirkuläres Wirtschaften in der Kultur- und Kreativwirtschaft auseinandersetzt und die Anknüpfungspunkte zu anderen Wirtschaftsbereichen und deren Herausforderungen in Hinblick auf Kreislaufwirtschaft sehen. Bewerben können sich bundesweit Teams, die aus der Kultur- und Kreativwirtschaft kommen oder an der Schnittstelle zu anderen Branchen oder Industrien arbeiten und mittels Creative Impact bereits eine Idee für Zirkuläres Wirtschaften entwickelt haben oder im Prozess sind.

Quelle: Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes

Mehr Infos:

Creative Lab Kreislaufwirtschaft

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