Filmwirtschaft

Die Filmwirtschaft zählt zu den klassischen Kulturmärkten und schließt die Herstellung, Vervielfältigung und die Verbreitung von Filmen jeder Art ein. Dazu gehören nicht nur Künstler*innen und Produzent*innen, sondern auch Verleih und Kinos. Die Filmwirtschaft steht in enger Beziehung zur Rundfunkwirtschaft. Insbesondere im Bereich Visuelle Effekte (VFX) und Animation hat sich Baden-Württemberg zu einem Filmstandort mit internationalem Renommee entwickelt. Bildungseinrichtungen, Sender und Produktionsstätten bilden ein kreatives Netzwerk für die Filmbranche des Landes. Nachwuchsförderung und einige internationale Festivals haben sich weit über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Die Filmakademie Baden-Württemberg genießt mittlerweile weltweit einen exzellenten Ruf.

Zu den Teilbereichen der Filmwirtschaft zählen:

  • Kinos
  • Herstellung von Filmen, Videofilmen und Fernsehprogrammen
  • Filmverleih und -vertrieb (ohne Videotheken)
  • Nachbearbeitung und sonstige Filmtechnik
  • Videotheken und Streaming-Anbieter
  • Einzelhandel mit bespielten Ton- und Bildträgern
  • Selbstständige Bühnen-, Film-, Hörfunk- und Fernsehkünstler*innen

Im ersten Jahr der Corona-Pandemie musste die baden-württembergische Filmwirtschaft einen Umsatzrückgang von fast 50 Prozent hinnehmen. Besonders stark betroffen sind die Kinos, aber auch Filmverleih und -vertrieb. Aufgrund der Hilfszahlungen ist die Anzahl der Unternehmen und Selbstständigen nur leicht zurückgegangen. (Quelle: Goldmedia)

Die Filmwirtschaft in Baden-Württemberg

496,1
Mio. Euro Umsatz (Stand: 2023)
1.465
Unternehmen (Stand: 2023)
3.982
Beschäftigte (Stand: 2024)

Alle auf dieser Plattform aufgeführte Zahlen basieren auf Angaben des Standortmonitors der Goldmedia GmbH

News

Die Besten der Besten beim Bewegtbildfestival spotlight

Vom 9. bis 22. März zeigen in Stuttgart Professionals und Werbefilm-Studierende ihr Können.

Im Vordergrund aufgereihte Spotlight-Trophäen, im Hintergrund: Menschen in Sitzreihen
Das 27. spotlight Festival für Bewegtbildkommunikation feiert 2024 die 10. Ausgabe in Stuttgart | Bild: spotlight / Valentina Oswald
| Stuttgart

Wer verstehen will, was unsere Gesellschaft bewegt, sollte auf die Bewegtbildkommunikation schauen. So nah am Puls der Zeit wie kein anderes Medium greift sie die Befindlichkeiten, Träume und Ängste einer Gesellschaft auf. Deutschlands Festival Nummer 1 für Bewegtbildkommunikation heißt spotlight. 16 Tage – vom 9. bis zum 17. März 2024 – haben Interessierte diesmal Zeit, um die Best-of-Auswahl an Spots anzuschauen und wie in der Schule Noten von 1 bis 6 zu vergeben. Ein hoher Spaßfaktor ist dabei ebenso garantiert wie Erkenntnisgewinn – nicht zuletzt in Sachen Generationenunterschiede, die sich in den zwei unterschiedlichen Wettbewerben bemerkbar machen. Denn spotlight PROFESSIONALS für die Branche und spotlight STUDENTS für den Nachwuchs unterscheiden sich teils erheblich in Tonalität und Inhalten, jedoch längst nicht mehr in der Qualität der handwerklichen Umsetzung. Hier agieren die Filmstudierenden inzwischen auf Augenhöhe mit den etablierten Kolleg*innen.

Das Rahmenprogramm

Wenn die Fachjury am 21. März 2024 im Stuttgarter Rathaus tagt, kommt das Who’s Who der deutschen Kreativszene in der baden-württembergischen Landeshauptstadt zusammen. Dass dieses Klassentreffen der Top-Kreativen ganz besonders auch dem studentischen Nachwuchs zugutekommt, dafür sorgt die spotlight JUDGEMENT NIGHT. Das exklusive, informelle Format heißt im Untertitel STUDENTS MEET JURY. Das Dinner im Anschluss an die Fachjury-Sitzung bringt deren Mitglieder an einen Tisch mit Studierenden, die im Wettbewerb antreten. Networking vom Feinsten also, das schon in etlichen Fällen zum Karriere-Kick-Start für den Kreativnachwuchs wurde.

Die junge Generation wird dieses Jahr aber noch intensiver eingebunden ins Festivalgeschehen – mit einem neuen Format, bei dem Werbefilm-Studierende die Chance erhalten, eigene Cases zu präsentieren. Premiere feiert spotlight DIALOG am 22. März 2024 um 16  Uhr. Direkt im Anschluss ab 18 Uhr folgt die spotlight AWARD PRESENTATION. Bei diesem traditionellen Höhepunkt des Festivals werden nicht nur die Preisträger-Spots 2024 enthüllt. Die Besten der Besten der Bewegtbildkommunikation werden in der spotlight-Siegerrolle auch auf der großen Leinwand zu erleben sein. Host ist erstmals der SWR-Moderator Michael Bollenbacher.

Das Wettbewerbstableau für 2024

Die Preise werden in zwei Wettbewerben vergeben, spotlightPROFESSIONALS für die Besten der Branche und spotlight STUDENTS für den besten Nachwuchs. Die Profis gehen an den Start in den Kategorien TV & KINO, WEB & MOBILE, TRAILER / TEASER / TRENNER, ANIMATION & VFX, DIGITALE KAMPAGNE, SOCIAL IMPACT, INFLUENCER, SONDERWERBEFORMEN sowie erstmals auch KI – DIGITALE TRANSFORMATION. Die Studierenden konkurrieren in den Kategorien TV & KINO, WEB & MOBILE, SOCIAL IMPACT, ANIMATION & VFX sowie KI – DIGITALE TRANSFORMATION. Die Einreichfrist wurde verlängert und endet nun am 16.2.24.

Weltweit angesehener Kreativwettbewerb

Gegründet 1998 in Ravensburg, sorgt spotlight nun schon zum zehnten Mal in Stuttgart für die Einordnung und Bewertung des vorhergehenden Kreativjahrgangs. Besonders relevant macht spotlight dabei sein Alleinstellungsmerkmal. Denn die begehrten Awards werden doppelt vergeben, einerseits durch die hochkarätig besetzte Fachjury, andererseits durch das online abstimmende Publikum. Ein spotlight-Award gilt in der DACH-Kreativszene längst als Goldstandard für die Einordnung und Bewertung von Bewegtbildkommunikation – und bringt für die Gewinner obendrein begehrte Punkte in den Kreativ-Rankings von HORIZONT und W&V. Schließlich zählt das Festival zur exklusiven Gruppe der 18 weltweit wichtigsten Kreativwettbewerbe.

Quelle: spotlight / Nicola Steller

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spotlight 2024

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