MFG Kreativ
KI verspricht viel. Schnellere Produktion, neue Formate, mehr Reichweite. Doch wer im Kulturbetrieb arbeitet, weiß: Qualität, Authentizität und gesellschaftliche Verantwortung sind keine optionalen Add-ons.
Dieses Seminar nimmt die Spannung ernst, die viele im Museum spüren: KI ignorieren funktioniert nicht mehr – aber blindes Übernehmen auch nicht. Was braucht es, um KI so einzusetzen, dass es dem Kulturauftrag nützt statt schadet?
Wir beleuchten die strukturellen Schwierigkeiten: KI-Systeme sind nicht politisch neutral, sie reproduzieren Bias, bevorzugen bestimmte Ästhetiken und Weltbilder. Ihre Produktion verbraucht erhebliche Ressourcen – ein Widerspruch zu Nachhaltigkeitszielen, der selten diskutiert wird. Und kulturell erzeugen sie oft genau das, was Museen vermeiden wollen: austauschbare Oberfläche statt bedeutungsvoller Tiefe.
Gleichzeitig: KI kann Inhalte zugänglicher machen, komplexe Zusammenhänge visuell erlebbar, und Vermittlungsarbeit deutlich effizienter gestalten – wenn man die psychologischen Wirkungsmechanismen versteht. Warum löst generierte Bildsprache manchmal Unbehagen aus? Was unterscheidet wirkungsvolle KI-Kommunikation von „AI Slop"? Wie reagiert die Netzöffentlichkeit auf erkennbar maschinell Generiertes – und wann stört es, wann nicht?
Jetzt hier kostenfrei anmelden.
Mitarbeiter*innen aus kleinen und mittleren Museen aus Baden-Württemberg.
Daniela Vey
05.05.2026
09:30 Uhr bis 13:30 Uhr
Zur Teilnahme benötigen Sie ein Endgerät mit Kamera und Mikrofon sowie eine stabile Internetverbindung.
MFG Baden-Württemberg
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Bitte melden Sie sich für den Workshop bis Donnerstag, 30. April 2026 an. Der Veranstaltungslink und weitere Informationen zur Teilnahme werden Ihnen vor der Veranstaltung per Email zugeschickt.
Es können maximal 24 Personen teilnehmen.
Online
05.05.2026
09:30 Uhr bis 13:30 Uhr
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Projektleiterin Digitale Kultur und CRM
Unit Medienprojekte und Services