Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg

Forschende und Kreative: Welten verbinden

Zum Abschluss des Karl-Steinbuch-Forschungsprogramms veranstaltet die MFG Stiftung ab 18. September drei Diskussionsabende zur Zukunft der Kreativwirtschaft

Mit dem Karl-Steinbuch-Forschungsprogramm – benannt nach einem Informatiker der ersten Stunde – unterstützte die MFG Stiftung sieben Jahre lang innovative Forschungsarbeiten an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, an der Dualen Hochschule und an den Akademien des Landes. Das Programm wurde vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst aus Mitteln der Zukunftsoffensive III des Landes Baden-Württemberg im Umfang von fast einer Million Euro finanziert und schließt nun mit einer Veranstaltungsreihe, die zentrale Erkenntnisse in die Öffentlichkeit trägt. Zu den Diskussionsabenden, denen jeweils das Speed-Dating „Forschende und Kreative schnell vernetzt“ vorgeschaltet ist, lädt die MFG am 18. September, 10. Oktober und 27. November nach Stuttgart ein.

Wissenschaft muss nicht im Elfenbeinturm passieren – mit diesem Leitgedanken hat sich die MFG Stiftung den angewandten Wissenschaften verschrieben. Im Karl-Steinbuch-Forschungsprogramm (KSF) unterstützte sie seit 2011 anwendungs-orientierte Forschungsprojekte mit Bezug zur Digital- und Kreativwirtschaft. Die Ergebnisse sind vor allem für Kultur- und Kreativschaffende relevant. Um hier Brücken zu schlagen, ist die Veranstaltungsreihe „Welten verbinden“ zum Programmabschluss ganz auf die Vernetzung von Kreativen und Forschenden ausgelegt. 

„Praxisbezogene Forschung ist für die Digital- und Kreativwirtschaft von besonderer Bedeutung. Sie ist die Basis, dass spannende Ideen unserer Kreativschaffenden tatsächlich realisiert werden können. Das vom Kunstministerium geförderte Karl-Steinbuch-Forschungsprogramm lieferte hierfür hervorragende anwendungsorientierte Ergebnisse – wie das vielschichtige Programm der Abschlussabende zeigt“, sagt Petra Olschowski, Kunststaatsekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und Aufsichtsratsvorsitzende der MFG. 

„Wir wollen, dass innovative Themen und Projekte der Hochschulen wie zum Beispiel virtuelle immersive Welten oder 3D-Druck-Technologien ihren Weg zu den Nutzern finden“, ergänzt Prof. Carl Bergengruen, Geschäftsführer der MFG Baden-Württemberg. „Außer mit den anwendungsorientierten Veranstaltungen leistet die MFG Baden-Württemberg diesen Wissenstransfer auch mit ihrer Publikationsreihe zu den Forschungsergebnissen“. 

Im Fokus: Kontakte knüpfen und vertiefen

„Welten verbinden“ heißt, sich gemeinsam den Realitäten der Digitalisierung zu stellen, um technische Möglichkeiten kreativ auszuloten und den Weg in die (digitale) Zukunft zu diskutieren. An drei Abenden liefern Forschende ganz unterschiedlicher Disziplinen Erkenntnisse und setzen entscheidende Impulse für einen lebendigen Austausch mit potenziellen Anwendern und dem interessierten Fachpublikum.

Die Termine und Themen im Überblick:

  • Wischen und ziehen statt klicken und scrollen?
    am 18. September im Gutbrod, Friedrichstr. 10, Stuttgart
  • Kreative und Forschende – gemeinsam im Dschungel technischer Möglichkeiten
    am 10. Oktober im Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstr. 4
  • Digitalisierung: Wohin geht die Reise für die Kultur- und Kreativwirtschaft?
    am 27. November ebenfalls im Literaturhaus Stuttgart

Die moderierten Abendveranstaltungen beginnen immer um 18 Uhr. Je drei Fachbeiträge werden mit einer Anwenderperspektive aus der Kultur- und Kreativwirtschaft kombiniert und im Anschluss diskutiert. Durch die Abende führt die Wissenschaftsjournalistin Eva Wolfangel. Ab 19.30 Uhr lädt die MFG ein, beim anschließenden Get-together mit Fingerfood und Getränken die Gespräche zu vertiefen. 

Um im Vorfeld ein blitzlichtartiges Kennenlernen zu ermöglichen, stimmt jeweils ein Speed-Dating ab 16 Uhr auf die Diskussionsabende ein. Hier treffen Forschende auf Anwender, etablierte Wissenschaftler auf Nachwuchsforscher oder Innovationsmanager auf Dozenten. So können die Teilnehmer unkompliziert erste Kontakte knüpfen, Kooperationen anbahnen, Forschungsfelder abstecken oder Karriereperspektiven checken.

Das vollständige Programm „Welten verbinden“ steht hier zum Download bereit: stiftung.mfg.de/presse

In der Reihe „Berichte aus dem Karl-Steinbuch-Forschungsprogramm“ sind die Forschungsergebnisse publiziert: stiftung.mfg.de/ksf-berichtsreihe 

Weiterführende Links 

stiftung.mfg.de 

mfg.de/veranstaltungen

Über das Karl-Steinbuch-Forschungsprogramm

Mit dem Karl-Steinbuch-Forschungsprogramm unterstützte die MFG Stiftung Baden-Württemberg seit 2011 besonders innovative Forschungsarbeiten an baden-württembergischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, an der Dualen Hochschule und an den Akademien des Landes. In fünf Ausschreibungsrunden (2011 bis 2016) wurden Projekte mit einer Laufzeit von ein bis zwei Jahren umgesetzt. Das Programm wurde aus Mitteln der Zukunftsoffensive III des Landes Baden-Württemberg finanziert.

Über die MFG Baden-Württemberg

Die MFG Medien- und Filmgesellschaft ist eine Einrichtung des Landes Baden-Württemberg und des Südwestrundfunks. Aufgabe der MFG ist die Förderung der Filmkultur und -wirtschaft und der Kultur- und Kreativwirtschaft. Mit bedarfsorientierten Programmen und Projekten unterstützt die MFG Baden-Württemberg in ihrem Geschäftsbereich „MFG Kreativ“ Kultur- und Kreativschaffende im Südwesten. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Vernetzungs- und Vermittlungsaktivitäten sowie im Kompetenzfeld Digitale Kultur.
 

Ansprechpartner

Dr. Andrea Buchholz
Dr. Andrea Buchholz

Leiterin Projektteam Talent- und Forschungsförderung

Unit Kultur- und Kreativwirtschaft

Ines Goldberg
Ines Goldberg

Referentin PR / Kommunikation

Unit Kultur- und Kreativwirtschaft

Bitte weitersagen. Teilen Sie diesen Beitrag.