Gründungsunterstützung für Senior-Internet-Initiativen wird fortgeführt

Auch 2011 werden Interessierte bei der Gründung einer Senior-Internet-Initiative weiter unterstützt. Sogenannte Senior-Internet-Initiativen helfen, ältere Menschen an Computer und Internet heranzuführen und vorhandene Hemmschwellen zu überwinden.

Auch 2011 werden Interessierte bei der Gründung einer Senior-Internet-Initiative weiter unterstützt. Sogenannte Senior-Internet-Initiativen helfen, ältere Menschen an Computer und Internet heranzuführen und vorhandene Hemmschwellen zu überwinden.


Am 23. Mai 2011 können sich Seniorinnen und Senioren, Gemeindevertreter, Bildungseinrichtungen und Gründungsinteressierte über das Netzwerk und Senior-Internet-Initiativen in Wangen im Allgäu informieren. Oberbürgermeister Michael Lang wird ebenfalls vor Ort sein. Aktive Ehrenamtliche werden über eigene Senior-Internet-Initiativen berichten und Erfahrungen an die Teilnehmer weitergeben. Neben allgemeinen Vorträgen und Praxisbeispielen am Vormittag werden nachmittags in interaktiven Arbeitsgruppen individuelle Fragen der Teilnehmer beantwortet und konkrete Hilfestellungen zur Gründung sowie inhaltlichen Gestaltung einer Initiative gegeben. Am Ende des Regionentags sollen die Teilnehmer in der Lage sein, die ersten Schritte zur Gründung einer Senior-Internet-Initiative zu gehen.


Das detaillierte Programm sowie das Anmeldeformular zur Veranstaltung sind unter http://bit.ly/eKccSo abrufbar.


Viele Senioren wollen sich ehrenamtlich engagieren


Über 350 Seniorinnen und Senioren sowie Gemeinden und Bildungseinrichtungen aus Baden-Württemberg haben sich 2010 über die Gründung einer Senior-Internet-Initiative informiert. Bislang wurden über 30 Gemeinden bei der Gründung einer Internet-Initiative für Senioren von aktiven ehrenamtlichen Senior-Internet-Helfern beraten und unterstützt. Bei sechs Informationsveranstaltungen in Baden-Württemberg wurden wertvolle Tipps zur Gründung und inhaltlichen Gestaltung einer Initiative weitergegeben.


Das Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz unterstützt auch 2011 das Projekt „Internet goes Ländle“, das gemeinsam mit der MFG Baden-Württemberg, Innovationsagentur des Landes für IT und Medien, dem Netzwerk für Senior-Internet-Initiativen Baden-Württemberg e.V. und dem Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Ulm (ZAWiW) durchgeführt wird.


Hinweis für die Redaktionen:

Im Rahmen von „Internet goes Ländle“ wurde Arbeitsmaterial zur Unterstützung für Senior-Internet-Initiativen erstellt, die Pädagogische Grundlagen, Internetanwendungen, Initiativenorganisation und Öffentlichkeitsarbeit sowie ergänzendes Material beinhalten. Das sogenannte SIH-Kit (Arbeitsmaterial für Senior-Internet-Helfer) kann auf der Website http://www.internet-goes-laendle.de/sih-kit.html kostenlos heruntergeladen werden.


Anfragen zur Gründung einer Senior-Internet-Initiative oder dem ehrenamtlichen Engagement sind per E-Mail unter info@netzwerk-sii-bw.de oder per Telefon unter 0731/5023193 möglich.



Weiterführende Links:

www.internet-goes-laendle.de

www.mlr.baden-wuerttemberg.de

www.innovation.mfg.de   

www.netzwerk-sii-bw.de

www.zawiw.de

www.podcast.mfg-innovation.de


Bildmaterial

http://bit.ly/fGNMqi


Über das Projekt „Internet goes Ländle“

Ziel des Projekts „Internet goes Ländle“ ist es, mithilfe sogenannter Senior-Internet-Initiativen ältere Menschen an Computer und Internet heranzuführen und vorhandene Hemmschwellen zu überwinden. Das Projekt „Internet goes Ländle“ wird vom baden-württembergischen Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz unterstützt und gemeinsam mit der MFG Baden-Württemberg, dem Netzwerk für Senior-Internet-Initiativen Baden-Württemberg und dem Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung der Uni Ulm durchgeführt.


Über die MFG Baden-Württemberg

Als Innovationsagentur des Landes für IT und Medien stärkt die MFG Baden-Württemberg seit 1995 den IT-, Medien- und Kreativstandort Baden-Württemberg. Sie verbessert die landesweite Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit u. a. durch die Förderung regionaler, nationaler und internationaler Kooperationen. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung von erfolgreichem Unternehmertum, besonders in kleinen und mittelständischen Unternehmen, sowie deren Vernetzung mit anwendungsnaher Forschung und öffentlichen Förderprogrammen.


Über das Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung (ZAWiW)

Die Universität Ulm gründete im März 1994 das Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung (ZAWiW) und reagierte so auf die wachsende Nachfrage nach einer allgemeinen, disziplinübergreifenden Weiterbildung für Erwachsene jeden Alters, insbesondere jedoch für Menschen im dritten Lebensabschnitt. Die Hauptaufgaben des Zentrums liegen in der Entwicklung innovativer Bildungsprogramme für (ältere) Erwachsene, die vom ZAWiW wissenschaftlich begleitet werden. Diese Angebote setzen an den Interessen und Weiterbildungsbedürfnissen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen an und sollen deren Eigentätigkeit im Sinne des Forschenden Lernens stärken. Der Entwicklung und Fortschreibung von diesbezüglichen curricularen und didaktischen Konzepten und Angeboten kommt eine zentrale Rolle zu. Interneterschließung und sinnvolle Nutzung der neuen Medien bis hin zur Communitybildung ist ein wichtiger Bereich der Arbeit des ZAWiW.


Über das Netzwerk für Senior-Internet-Initiativen Baden-Württemberg e.V. (Netzwerk sii BW)

Das am 18. März 2008 in Bad Urach gegründete Netzwerk vereint landesweit die Senior-Internet-Initiativen, unterstützt bei Neugründungen und führt die Aus- und Weiterbildung der Trainer/-innen und Mentoren/-innen fort. Als landesweiter Dachverband der Senior-Internet-Initiativen ist das Netzwerk sii Baden-Württemberg Mitglied des Landesseniorenrates. Das Netzwerk bietet Aus- und Weiterbildung der Senior-Internet-Helfer/-innen sowie eine fachliche und pädagogische Unterstützung. Das eigene Fachnetzwerk und die Zusammenarbeit mit bereits bestehenden Landesnetzwerken für Bürgerschaftliches Engagement bündeln die ehrenamtlichen Kräfte.


Fachliche Ansprechpartnerin


Hannah Fesseler

Referentin Standortmarketing

Tel.: 0711-90715-312

E-Mail: fesseler@mfg.de 


Ansprechpartnerin für die Presse


Silke Ruoff

Leiterin Stabsstelle Kommunikation/Marketing

Tel.: 0711-90715-316

E-Mail: ruoff@mfg.de 

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