Einblicke und Ausblicke: Abschlusstagung Digitale Wege ins Museum

  • Am 3. Dezember 2020 findet die Online-Abschlusstagung zum Förderprogramm „Digitale Wege ins Museum II" des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg statt
  • Die Landesmuseen und das ZKM | Zentrum für Kunst und Medien präsentieren ihre Projektergebnisse und teilen ihre Erfahrungen.
  • Die Veranstaltung wird per Zoom Webinar und öffentlichem Livestream übertragen.

 

Stuttgart, 26.11.2020 – Mit dem Programm „Digitale Wege ins Museum“ macht das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg seine Museen fit für die digitale Zukunft. Seit 2017 werden die Landesmuseen und das ZKM | Zentrum für Kunst und Medien mit insgesamt rund 4 Mio. Euro bei der Entwicklung und Realisierung digitaler Vermittlungsprojekte und Digitalstrategien gefördert und dabei seit 2018 von der MFG Baden-Württemberg inhaltlich begleitet. Bei der Online-Abschlusstagung „Digitale Wege ins Museum: Einblicke und Ausblicke“ am 3. Dezember 2020 geben die teilnehmenden Häuser Einblicke in ihre Projekte und teilen zentrale Ergebnisse und Erfahrungswerte.

Wegbegleitung in die digitale Zukunft

„Museen in Baden-Württemberg haben in den letzten Jahren in Sachen Digitalität einen erheblichen Schritt nach vorn gemacht. Mit der Förderung des digitalen Wandels in den Häusern tragen wir auch dazu bei, Kunst und Kultur im Land für alle erlebbar zu machen“, sagt Kunststaatssekretärin Petra Olschowski. „Es freut mich, dass die Museen im Rahmen unserer Online-Tagung die vorbildlichen digitalen Vermittlungsprojekte und Strategiekonzepte, die sie im Rahmen unseres Förderengagements entwickelt haben, vorstellen werden.“

„Auf dem Weg in die digitale Zukunft konnten wir die Museen im Programm ‚Digitale Wege ins Museum II‘ durch individuell konzipierte Workshops und Webinare begleiten, die von namhaften Expert*innen abgehalten wurden“, ergänzt Carl Bergengruen, Geschäftsführer der MFG Baden-Württemberg. „Darüber hinaus organisierten wir regelmäßige Treffen der Häuser, die der Vernetzung und dem Austausch untereinander dienten.“

Blick in die Zukunft

Die Online-Abschlusstagung zu „Digitale Wege ins Museum II“ reflektiert und analysiert die zurückliegenden Jahre, blickt aber auch in die Zukunft: Vor welchen Herausforderungen standen die teilnehmenden Museen während der Projektphase? Welche Chancen eröffnen sich ihnen heute?

Die Tagung startet um 9 Uhr mit einem Statement von Staatssekretärin Petra Olschowski. Den inhaltlichen Auftakt bilden anschließend zwei Impulsvorträge: „Jenseits des Digitalen Museums: Neuerfindung des Naturkundemuseums für das biologische Jahrhundert“ von Prof. Dr. Michael J. Gorman (Gründungsdirektor BIOTOPIA Naturkundemuseum Bayern) und „Remixen, Hacken, Öffnen – Kann die Kultur der Digitalität unsere Museumspraxis verändern?“ der Museologin Franziska Mucha. Es folgen ein Gesamtüberblick über das Förderprogramm des Kunstministeriums und die Begleitung der Museen durch die MFG Baden-Württemberg sowie die Präsentation der Projektergebnisse durch die teilnehmenden Häuser. Den Abschluss bildet ein Diskussionspanel mit Museumsvertreter*innen und Expert*innen, das sich über Zukunftsperspektiven für die eingeschlagenen digitalen Wege austauscht. Eine Anmeldung für die Tagung ist nicht erforderlich. Der Stream wird auf der Website der MFG Baden-Württemberg übertragen. 

Werkstattgespräche am Nachmittag

Im Anschluss an den Tagungsteil finden Werkstattgespräche mit einigen Projektverantwortlichen der am Förderprogramm beteiligten Museen statt. Diese richten sich an Vertreter*innen von Museen und anderen Kultureinrichtungen. In kleiner Runde teilen die Projektverantwortlichen Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Projektverlauf, beantworten die Fragen der Teilnehmenden und ermöglichen einen direkten Austausch.

Jeweils von 14 bis 14.45 Uhr und von 15 bis 15.45 Uhr werden zweimal vier verschiedene Themen angeboten:

  • Agiles Arbeiten mit externen Partnern
  • Jenseits der Disziplinen: Bedingungen für erfolgreiche, bereichsübergreifende Zusammenarbeit
  • Game-Design-Entwicklung am Beispiel von „NatureWorld“
  • Wie werden wir kommunizieren? Ein Werkstattgespräch zur Zukunft der Museumskommunikation

Für die Werkstattgespräche ist eine Anmeldung erforderlich. Für beide Zeiträume können Interessierte jeweils ein Thema wählen und somit an zwei verschiedenen Werkstattgesprächen teilnehmen. Im Anschluss findet um 16 Uhr ein kurzes gemeinsames Wrap-up statt.

Entwicklung und Realisierung digitaler Vermittlungsprojekte und Digitalstrategien

 „Digitale Wege ins Museum“ ist das wichtigste Förderprogramm des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg für Museen im Rahmen von digital@bw. Seit 2017 werden in zwei Förderrunden die Landesmuseen und das ZKM | Zentrum für Kunst und Medien mit insgesamt ca. 4 Mio. Euro bei der Entwicklung und Realisierung digitaler Vermittlungsprojekte und Digitalstrategien gefördert und dabei seit 2018 von der MFG Baden-Württemberg begleitet.

An der zweiten Runde des Programms sind alle Landesmuseen und das ZKM beteiligt: Archäologisches Landesmuseum, Badisches Landesmuseum, Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Landesmuseum Württemberg, Linden-Museum Stuttgart, Staatsgalerie Stuttgart, Staatliche Kunsthalle Baden-Baden, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe, Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart, TECHNOSEUM und das ZKM | Zentrum für Kunst und Medien.

Eine Übersicht der geförderten Projekte finden Sie hier: kreativ.mfg.de/digitalewegeinsmuseum2/die-projekte

Weiterführende Links

Digitale Wege ins Museum II
Abschlusstagung Digitale Wege ins Museum II
Digitale Wege ins Museum II: Lessons Learned
MWK Baden-Württemberg

Über „Digitale Wege ins Museum II“

Mit dem Programm „Digitale Wege ins Museum“ unterstützt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst seine Museen aktiv bei der Gestaltung der digitalen Zukunft. In der zweiten Förderrunde „Digitale Wege ins Museum II“ erhielten alle Landesmuseen und das ZKM insgesamt 3,1 Millionen Euro zur Umsetzung digitaler Vermittlungsprojekte und Entwicklung digitaler Strategien. Die MFG Baden-Württemberg begleitet das Programm inhaltlich. In enger Abstimmung mit den jeweiligen Häusern konzipiert sie bedarfsspezifische Workshops, Webinare und Arbeitsgruppen, die sie auch umsetzt.

Über die MFG Baden-Württemberg

Die MFG Medien- und Filmgesellschaft ist eine Einrichtung des Landes Baden-Württemberg und des Südwestrundfunks. Aufgabe der MFG Baden-Württemberg ist die Förderung der Filmkultur und -wirtschaft und der Kultur- und Kreativwirtschaft. Mit bedarfsorientierten Programmen und Projekten unterstützt die MFG Baden-Württemberg in ihrem Geschäftsbereich „MFG Kreativ“ Kultur- und Kreativschaffende im Südwesten. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Vernetzungs- und Vermittlungsaktivitäten sowie im Kompetenzfeld Digitale Kultur.

Kontakt

 Luisa Blendinger
Luisa Blendinger

Projektleiterin Digitale Kultur

Unit Medienprojekte und Services

 Bernd Hertl
Bernd Hertl

Leiter Stabsstelle Kommunikation / Marketing

Unit Kultur- und Kreativwirtschaft

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