Für Medienschaffende: Neuer digitaler Förderratgeber veröffentlicht

Die Plattform medien-förderung.de gibt einen Überblick über deutschlandweite Förderangebote für Medieninnovation.

Eine Person hält ein Tablet vor einem PC.
Medienschaffenden steht mit der Plattform eine neue Online-Ressource zur Verfügung. | Foto: Pixabay

Die neue Plattform medien-förderung.de bietet Medienschaffenden einen Überblick über alle deutschlandweiten Förderangebote für Medieninnovation. Veröffentlicht haben sie das Media Lab Bayern, das Journalismus Lab NRW, das Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ) und die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK). Damit entsteht erstmals eine Plattform mit allen deutschlandweiten Förderangeboten für Medieninnovation. Die vier Bundesländer umfassende Medienkooperation ist die Erste ihrer Art.

Wer ist die Zielgruppe?

Der digitale Förderratgeber richtet sich an alle in den Medien tätigen Personen, darunter Redaktionsmitarbeitende, freischaffende Journalist*innen, Web Developer*innen und ähnliche Berufsgruppen. Auf der Plattform findet sich eine umfassende Übersicht über finanzielle Unterstützung, Coachings und Institutionen, die Förderungen und Programme für Einzelpersonen, Teams, Start-ups und Organisationen anbieten.

Es entstand ein umfassender Leitfaden, der alle Möglichkeiten zur Unterstützung in den Medien aufzeigt. Die aktuell gelisteten Finanzierungsmöglichkeiten werden kontinuierlich erweitert und ergänzt.

Nutzer*innen können gezielt nach Programmen suchen

Die Medienbranche befindet sich in einer tiefgreifenden Transformation, die nicht nur neue Berufsbilder im Journalismus schafft, sondern auch die Entstehung neuer Monetarisierungsmodelle und den technologischen Fortschritt mit sich bringt. Immer mehr Medienschaffende streben danach, eigene Medienprojekte zu etablieren oder sich weiterzuentwickeln. Und auch Medienunternehmen benötigen häufig externe Unterstützung, um innovative Projekte neben dem Tagesgeschäft zu realisieren. Genau hier setzt Medien-Förderung.de an. Nutzer*innen können gezielt nach Programmen suchen, bundesweit und unabhängig von Institutionen.

Lina Timm, Geschäftsführerin der Medien.Bayern GmbH und Leiterin des Media Lab Bayern, betont die Bedeutung des Projekts: "Im aktuellen gesellschaftlichen Wandel müssen Medien dringend Neues ausprobieren. Die Datenbank bietet dafür den perfekten Zugang zu Innovationstöpfen. Großartig ist, dass bei dem Projekt gleich vier Bundesländer zusammenarbeiten und wir so eine dringend benötigte Ressource für ganz Deutschland bereitstellen können."

Quelle: LFK – die Medienanstalt für Baden-Württemberg

Mehr Infos:

medien-förderung.de

Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg

Media Lab Bayern

Journalismus Lab NRW

Medieninnovationszentrum Babelsberg

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