Zukunftsmut tut allen gut

Katrin Busch-Holfelder ist Autorin und Business Coach für Zukunftsfähigkeit und eröffnet am 10. Oktober die MFG Zukunftskonferenz. In ihrem Gastbeitrag verrät sie, wie man ins Handeln kommt

Mutige Frau, die über einen Abgrund springt
Erfordert Mut: ausgetretene Wege verlassen und Neues wagen | Bild: Pixabay

Wie können wir mit Mut und Zuversicht in die Zukunft gehen? Wie kommen wir von dem Gedanken los, dass wir doch nichts ausrichten können? Wie gestalten wir aktiv? Um diese Fragen geht es bei der MFG Zukunftskonferenz „Was machst du?“ und mit diesen Fragen beschäftigt sich die Expertin für Zukunftsfähigkeit Katrin Busch-Holfelder als Autorin und Business Coach. 

Am 10. Oktober eröffnet sie die Zukunftskonferenz für Kultur- und Kreativschaffende mit dem Impuls „Zukunftsmut tut allen gut! Mindset für unternehmerischen Erfolg“. In ihrem Gastbeitrag verrät Katrin Busch-Holfelder, wie man ins Handeln kommt und welche Rolle das Gefühl der Selbstwirksamkeit dabei spielt. Ihre Botschaft: Wer an sich glaubt, kreativ ist und Neues wagt, erlebt auch Zukunftsmut:

Da geht nichts mehr… oder doch?

Eigentlich hast du persönliche Visionen und Träume – doch bei den vielen Herausforderungen und Krisen in unserer Welt glaubst du nicht daran, dass sich die Welt zum Besseren ändert. Müdigkeit überfällt dich. Der Gedanke: „Ich allein kann ja nichts ändern“ wird größer und größer. Du begibst dich in eine Warteposition im Leben. 

Doch was passiert, wenn alle so denken und „NICHT-handeln“? Wenn keine*r mehr Ideen entwickelt oder einbringt? Wenn keine Gedanken verknüpft werden und nirgendwo mehr innovative Lösungen entstehen? Dann gehen Kreativität und Aktivität in Warten über. Läuft da irgendwo noch was auf der Welt oder verfallen wir in eine Art Dornröschen-Schlaf? Solch ein undenkbares Szenario hat nicht mehr viel mit Menschsein, Leben und Zukunft zu tun – oder was denkst du?

Selbstwirksamkeit beflügelt

Um diesem Gefühl der Machtlosigkeit etwas entgegenzusetzen, betrachten wir den Gegenspieler, der uns aus der Warteposition herauslockt. Das Zauberwort heißt Selbstwirksamkeit. Selbstwirksamkeit ist der Glaube und die innere Überzeugung, schwierige oder herausfordernde Situationen gut meistern zu können, und zwar aus eigener Kraft heraus. Selbstwirksamkeit ist das Wissen darüber, dass die eigenen Stärken und Kompetenzen uns befähigen, positive Ergebnisse zu erzielen und darüber hinaus unser eigenes Leben positiv bewältigen zu können. 

Nicht jeder Mensch ist per se mit einer hohen Selbstwirksamkeit ausgestattet. Tatsächlich ist es aber wissenschaftlich erwiesen, dass wir hieran arbeiten können, z.B. indem wir uns selbst reflektieren und die eigenen Stärken und Potenziale kennenlernen. Indem wir uns kleine erreichbare Ziele setzen anstatt nicht erreichbarer Hochleistungs-Ziele. Auch Vorbilder zu suchen, die ähnliche Fähigkeiten mitbringen und an denen wir uns orientieren können, beflügelt unsere Selbstwirksamkeit. Ein weiterer Weg ist es, immer wieder Neues auszuprobieren, was gleichbedeutend damit ist, bekanntes Terrain zu verlassen, Neues zu wagen und dabei die eigene Komfortzone auszuweiten. 

Kreative Möglichkeitsräume

Kreativität kann heißen: Neues erschaffen oder Bestehendes auf neue Weise betrachten. Wenn man nun diese Fähigkeit zur Selbstwirksamkeit hinzufügt, entsteht Originalität in den verschiedensten Lebensbereichen. Und genau das ist es, was beim IDEENSTARK-Wettbewerb sichtbar wird, der jetzt inhaltliche Impulse setzt für die Zukunftskonferenz am 10. Oktober:

Kreative neue Ansätze, Ideen, die prämiert werden, Begegnungen und Austausch über Ideen, Gegenwart und Zukunft. Über Gestaltungswillen und Hindernisse – über persönliche Möglichkeitsräume und Wendepunkte. Über Herausforderungen in einer Zeit von globalen Veränderungen und auch über Persönliches, wenn es anders wird als erwartet. 

Von der Wartebank zum aktiven Beitrag

Mit der Überschrift „Was machst Du“ wird die Zukunftskonferenz für Kultur- und Kreativschaffende mit einer aktiven Gestaltungsrolle versehen. Alle verlassen die Warteposition und denken über ihren Beitrag nach – egal wie klein er auch ist, es ist ein Beitrag, der zeigt, dass wir an kreative Ideen und Lösungen glauben und dass wir aktiv nach vorne blicken. Und dass wir Wandel gestalten. Gemeinsam. Kreativ und mit Zukunftsmut. 

Und was machst du am 10.10.?

Mehr erzählt Katrin Busch-Holfelder am 10. Oktober 2022 in ihrem Impulsvortrag bei der MFG Zukunftskonferenz im Stuttgarter Hospitalhof. Im Anschluss moderiert sie die Workshop-Session „Was machst du, wenn dich der Mut verlässt?“ rund um Resilienz und positive Psychologie. Alle, die mitdiskutieren möchten, sind herzlich eingeladen, sich bereits jetzt anzumelden. 

Die Zukunftskonferenz der MFG Baden-Württemberg ist kostenfrei und offen für alle. Die Konferenz wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg unterstützt. Unter dem Motto „Starke Ideen. Wandel gestalten.“ präsentieren und diskutieren innovative Akteur*innen und Unternehmer*innen aus der Kreativwirtschaft in Workshops, Impulsvorträgen und Talk-Panels ihre Ideen, Lösungen und Learnings. Am Abend werden die Gewinner*innen des IDEENSTARK-Preises 2022 ausgezeichnet.

Autorin: Katrin Busch-Holfelder

Katrin Busch-Holfelder ist Expertin für die Zukunftsfähigkeit von Menschen und Organisationen in Zeiten des Wandels. Als Keynote-Speakerin, Autorin und Business-Coach begleitet sie Unternehmen und Menschen bei der Lösung beruflichen Herausforderungen und hilft ihnen, ins Handeln zu kommen und die eigenen Kräfte zu aktivieren. Dabei greift sie auf ihre mehr als 20-jährige Berufserfahrung in internationalen Konzernen und im öffentlichen Dienst zurück.

Mehr Infos: 

WAS MACHST DU? - Anmeldung
Programm der Zukunftskonferenz

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