Corona-Auswirkungen: Umfrage für Kultur- und Kreativwirtschaft startet

MFG Baden-Württemberg ruft Kultur- und Kreativschaffende aus dem Südwesten zur Beteiligung an bundesweiter Online-Umfrage auf

Umfrage Corona-Pandemie - Auswirkungen auf die Kultur- und Kreativwirtschaft
Im Fokus der Umfrage stehen Fragen nach den positiven wie negativen wirtschaftlichen Auswirkungen und wie Selbständige auf die Krise reagiert haben | Bild: Unsplash

Zwischen leeren Stühlen und Digitalisierungs-Turbo: das Corona-Jahr 2020 hat die Kultur- und Kreativwirtschaft schwer getroffen, aber auch neue Formate hervorgebracht. Das Fördernetzwerk Kultur- und Kreativwirtschaft und der Bundesverband Kreative Deutschland e.V. starten deshalb eine bundesweite Umfrage unter Selbständigen in der Kultur- und Kreativwirtschaft.

Im Fokus der Umfrage stehen Fragen nach den positiven wie negativen wirtschaftlichen Auswirkungen und wie Selbständige auf die Krise reagiert haben. Darüber hinaus erhebt die Umfrage, welche Corona-Hilfen in Anspruch genommen wurden. Bis 14.02.2021 können selbständige Kultur- und Kreativschaffende unter diesem Link an der Online-Umfrage teilnehmen: http://bit.ly/kultur-kreativ-bilanz-2020

Anpassung der Angebote durch Umfrage-Ergebnisse

Für ein repräsentatives Ergebnis ist es besonders wichtig, dass so viele Kreative wie möglich aus allen Bundesländern an der Online-Umfrage teilnehmen. Die Ergebnisse der Umfrage ermöglichen es, die Auswirkungen der Pandemie für Kultur- und Kreativschaffende zu erfassen und dadurch die Angebote anzupassen. Die MFG ruft Selbstständige aus der Kultur- und Kreativwirtschaft aus Baden-Württemberg daher dazu auf, sich an der bundesweiten Umfrage zu beteiligen. 

Die Erhebung wird  in Kooperation mit der Technischen Universität Dresden, Methoden der empirischen Sozialforschung und Institut für Soziologie, Arbeitsschwerpunkt Arbeits- und Organisationssoziologie sowie sozialer Wandel durchgeführt. Die Ergebnisse werden voraussichtlich Ende Februar auf den Webseiten des Fördernetzwerks und des Bundesverbands veröffentlicht.

Über das Fördernetzwerk Kultur- und Kreativwirtschaft

Von Kiel bis Freiburg, von Dortmund bis Dresden - deutschlandweit arbeiten Förderer in verschiedenen Städten, Regionen und Bundesländern daran, Kultur- und Kreativschaffende zu unterstützen und die Rahmenbedingungen ihrer Arbeit zu verbessern. Dabei handeln sie in öffentlichem Auftrag und/oder erhalten Mittel aus der öffentlichen Hand. Das Fördernetzwerk Kultur- und Kreativwirtschaft “PCI - Promoting Creative Industries" bündelt die Kompetenzen und Interessen von aktuell 39 lokalen und regionalen öffentlichen Förderern. Der Zusammenschluss stärkt die Kultur- und Kreativwirtschaft als Ganzes und erhöht die Sichtbarkeit der Branche in der Öffentlichkeit. 

Über den Bundesverband Kreative Deutschland e.V.

Kreative Deutschland ist der deutschlandweite Zusammenschluss von lokalen und regionalen Kultur- und Kreativwirtschaftsnetzwerken. Sie repräsentieren die Kultur- und Kreativwirtschaft in ihrer ganzen Vielfalt in Stadt und Land.

Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland

Zur Kultur- und Kreativwirtschaft zählen Selbständige und Unternehmen aus den Bereichen Architektur, Buchmarkt, Darstellende Künste, Designwirtschaft, Filmwirtschaft, Kunstmarkt, Musikwirtschaft, Pressemarkt, Rundfunkwirtschaft, Software-/Games-Industrie und Werbemarkt. Über 250.000 Unternehmen mit rund 1.7 Mio. Beschäftigten erwirtschaften einen Jahresumsatz von 168 Mrd. EUR.

Quelle: Fördernetzwerk Kultur- und Kreativwirtschaft / Bundesverband Kreative Deutschland e.V.

Mehr Infos: 

Ergebnisse der deutschlandweiten Befragung aus dem Frühjahr 2020
Informationsseite Corona-Pandemie

Kontakt

Stephanie Hock
Stephanie Hock

Referentin Unternehmensentwicklung

Unit Kultur- und Kreativwirtschaft

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