Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg

Open Culture BW meets VR: GLAMS gesucht!

Kultureinrichtungen, die VR-Prototypen mit Studierenden umsetzen möchten, können sich bis zum 30. August bei der MFG Baden-Württemberg bewerben

Virtual Reality Szene
Wie können Kultureinrichtungen von VR profitieren? | Bild: MFG Baden-Württemberg

GLAMS – Galleries, Libraries, Archives, Museums, oder im Deutschen: Kultur- und Gedächtniseinrichtungen – haben oft einen großen Schatz an digitalen Kunstwerken und Objekten, der der Öffentlichkeit verborgen bleibt. Viele Einrichtungen sind dabei, das mithilfe virtueller Technologien zu ändern. Denn: Virtual und Augmented Reality ermöglichen Kultureinrichtungen eine innovative Art der Nutzung ihrer Digitalisate mit deutlichem Mehrwert für die Besucher*innen.

Fotografien, Tonaufnahmen, Landkarten, Manuskripte und vieles mehr können so zugänglich und für die Besucher*innen erlebbar gemacht werden – die dabei in neue Welten eintauchen. Mit der Initiative „Open Culture BW meets VR“ unterstützt die MFG Baden-Württemberg GLAMS im Südwesten dabei, ihre Kulturdaten innovativ einzusetzen– und bringt sie dafür mit Studierenden medientechnischer Studiengänge zusammen.

Start der Bewerbungsphase Open Culture BW meets VR

Zum Auftakt fand 2019 eine offene Workshop-Reihe für GLAMs aus Baden-Württemberg statt, um mit fundiertem Grundwissen in das Projekt starten zu können. Das Projekt wird nun mit fünf ausgewählten GLAMs weitergeführt, die mit Studierenden 2019/2020 jeweils ein VR/AR-Projekt umsetzen. Interessierte Einrichtungen aus Baden-Württemberg können sich bis zum 30. August 2019 bewerben.

„Das Material in Baden-Württemberg ist unheimlich vielfältig, genauso dann auch die Potenziale und Problemstellungen, das haben die ersten Workshops gezeigt“, erzählt Annekatrin Baumann, Projektleiterin Open Culture bei der MFG. „Wir haben durch den Input der Workshops eine gemeinsame Basis gefunden und damit einen super Startpunkt, um jetzt loszulegen. Wir sind schon sehr gespannt auf die Projektideen.“

Am 30. Oktober findet zum Auftakt der geschlossenen Projektphase ein Konzeptionsworkshop statt, bei dem die GLAMs im Austausch mit Studierenden ihre ersten Ideen weiterentwickeln. Darauf folgen individuelle Workshops, die sich am Bedarf der ausgewählten Häuser orientieren. Je nach Projektidee können sie zum Beispiel das Thema Urheberreicht und Lizenzen vertiefen, sich zum Einsatz von AR mit Tablets fortbilden oder die richtige VR-Brille für sich finden.

Im Mai 2020 ist ein Hackathon geplant, bei dem Teams von Studierenden verschiedener Hochschulen aus Baden-Württemberg erste Prototypen schaffen. Im Dialog mit den Einrichtungen entwickeln sie diese im Verlauf des Sommersemesters weiter, bevor sie im Herbst bei einer Abschlusspräsentation der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Kompetenzfeld Digitale Kultur

Mit der Initiative „Open Culture BW meets VR“ macht die MFG Baden-Württemberg auf das Potenzial von offenen digitalen Kulturdaten aufmerksam. Kultur- und Gedächtnis-Einrichtungen im Südwesten werden dabei unterstützt, ihre digitalisierten Kulturschätze mithilfe innovativer Technologien zu nutzen. Das Ziel ist dabei die Entwicklung von Prototypen aus den Bereichen Virtual, Augmented und Mixed Realities mittels eines sinnhaften Einsatzes frei lizensierter Kulturdaten.

„Open Culture BW meets VR“ gehört zum Kompetenzfeld Digitale Kultur der MFG Baden-Württemberg.

Quelle: MFG Baden-Württemberg

Mehr Infos: 

Bewerbungsformular
Projektverlauf
Open Culture BW meets VR 

Kontakt

 Annekatrin Baumann
Annekatrin Baumann

Projektleiterin Open Culture

Unit Medienprojekte und Services

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