Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg

Mund-Yoga für Kinder

BW Goes Mobile Gewinner*innen Catja Eikelberg, Alexander Otto-Keinke und Lars Horber stellen ihre Idee „LogoLeon“ vor und sprechen über ihre Erwartungen an den Ideenwettbewerb

Mit ihrer App LogoLeon wollen die BW Goes Mobile Gewinner*innen Kinder die Logopädie spielerisch nahe bringen  | MFG Baden-Württemberg / David Matthiessen

Jetzt geht es für die Gewinner*innen des MFG Ideenwettbewerbs BW Goes Mobile 2019 richtig los: Mit einem Kick-off und ersten Workshops sind die fünf Gewinnerteams in die Umsetzungsphase gestartet, haben ihre Mentor*innen kennengelernt und begonnen, an ihren persönlichen Meilensteinen zu arbeiten.

Die MFG-Redaktion hat die Teams genauer gefragt, was hinter ihren Ideen steckt. Im Kurzinterview stellen sie sich und ihre Ideen vor und sprechen über die nächsten Schritte.

Die Idee: LogoLeon 

Mit der richtigen Mundmotorik fällt das Sprechen gleich leichter. Um Kindern die logopädischen Übungen so einfach wie möglich zu machen, haben Catja Eikelberg, Alexander Otto-Keinke und Lars Horber die App „LogoLeon“ entwickelt, mit der Kinder spielerisch ihre Mundmotorik üben können.

Wer seid ihr?

Wir sind Catja, Alex und Lars und bekommen seit April das EXIST-Gründerstipendium an der Uni Tübingen. Wir vereinen die Bereiche Logopädie, Kognitionswissenschaft, Gamedesign und App-Entwicklung. Dadurch entwickeln wir „LogoLeon“ kindgerecht, datensicher und mit viel Expertenwissen.

Was ist eure Idee und was macht sie besonders?

Krumme Zähne, Lispeln oder die Zahnspange – das möchten wir vermeiden. Der erste Schritt ist es daher, die Mundmotorik und -wahrnehmung zu verbessern – mit Mund-Yoga! In unserer spielerischen App „LogoLeon“  lernen die Kinder mit dem Chamäleon Leon viel über ihren Mund – obendrauf bekommen die Eltern in einfachen Videos viele Infos zur Mundentwicklung.

Wen wollt ihr mit eurem Projekt zuerst überzeugen?

Die Kinder sollen vor allem mit Leon Spaß beim Ausprobieren haben. Da die Spiele mit dem Mund auf logopädischem Wissen beruhen und wichtig für die Frühprävention sind, wollen wir möglichst viele Eltern erreichen. Denn krumme Zähne oder Sprechfehler möchte keiner haben.

Was bedeutet für euch BW Goes Mobile?

Für uns ist BW Goes Mobile nicht nur ein Preis, sondern vielmehr ein Türöffner zu großartigen Kontakten. Mit unserem Mentor Maximilian Schmierer, der Firma arconsis und den hilfreichen Workshops haben wir bereits viel Unterstützung bekommen.

Wie investiert ihr euer Preisgeld?

Das Preisgeld stecken wir voll und ganz in die Entwicklung, so dass wir schnellstmöglich den ersten Prototypen mit Kindern und Eltern testen können – wir suchen noch interessierte Eltern!

Auf was freut ihr euch in der BW Goes Mobile Zeit ganz besonders?

Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit in den Workshops, bei denen wir als Team nochmal ganz anders zusammenfinden und viel Input bekommen. Der Austausch mit den anderen Gewinnerteams, unserem Mentor und Mira macht einfach nur Spaß!

Interview: Jana Bulling

Mehr Infos:

BW Goes Mobile

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Kontakt

 Mira Kleine
Mira Kleine

Projektleiterin Unternehmerisches Handeln

Unit Kultur- und Kreativwirtschaft

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