Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg

Millionen für ein dynamisches Gründungsland

Die neue Förderlinie „Gründungskultur" unterstützt in diesem Jahr 17 Hochschulen im Bereich Gründung mit 3,8 Millionen Euro

Ideas start here
Start-ups als Beschleuniger des Innovationsstandortes | Bild: Unsplash

Das Thema Gründung zu einem festen Bestandteil der Lehre an vielen Hochschulen im ganzen Land zu machen, ist das Ziel der neuen Förderlinie „Gründungskultur“. Diese knüpft an die bisherige Linie „Gründungskultur in Studium und Lehre“ an. Seit 2016 werden somit insgesamt 23 Gründungsprojekte an 33 Hochschulstandorten mit einer Fördersumme von knapp 12 Millionen Euro unterstützt.

„Um Baden-Württemberg als dynamisches Gründungsland zu stärken, wollen wir unternehmerisches Denken in den Hochschulen fest verankern. Die Hochschulen sind genau der richtige Ort, wo Gründungskultur entstehen kann: Sie bieten Freiräume zum Experimentieren, Erforschen, Anwenden, zum Erfahrungen sammeln. Wir unterstützen diesen Gründungsgeist in Forschung, Lehre und Transfer aktiv. Denn Start-ups und Spinoffs aus Hochschulen sind entscheidende Beschleuniger, um Forschungsergebnisse noch schneller zu zukunftsträchtigen Produkten und Dienstleistungen zu machen und den Innovationsstandort Baden-Württemberg agiler zu gestalten“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer am 1. Februar in Stuttgart im Rahmen des Start-up BW Summit der Landesregierung.

Beim Start-up BW Summit nahmen über 350 ausstellende Start-ups aus Baden-Württemberg und aus internationalen Partnerregionen teil. Im Wettbewerb „Academic Seed Accelerator Program (ASAP) BW“ präsentierten sich auch mehr als 30 Gründungsteams aus den baden-württembergischen Hochschulen. Die vielversprechendsten Ideen wurden durch Ministerin Bauer und Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut prämiert.

KI und Kunst: Gründung in vielen Themenbereichen

Beim geförderten „Gründungskultur“-Projekt „Let US elevate!“ an der Universität Stuttgart sollen sich Studierende beispielsweise mit dem Thema Gründung im Bereich der Intelligenten Systeme auseinandersetzen. Dazu wird mit Hilfe praxis-basierter Lernformate frühzeitig für die Idee einer unternehmerischen Selbstständigkeit geworben und mit individuellen Coachings unternehmerische Denkweisen vermittelt.
„Artrepreneurs" – ein weiteres gefördertes Projekt an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe – soll den Studierenden verschiedene Perspektiven einer beruflichen Laufbahn im Bereich Kunst eröffnen: vom klassischen künstlerischen Wer-degang bis zur unternehmerischen Selbständigkeit.

Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

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